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Asylwerber in St. Valentin

Aufgrund der dramatischen Situation in den Erstaufnahmezentren und den menschlich unhaltbaren Zuständen für Flüchtlinge wollen und sollen wir helfen! Grundsätzlich ist gedacht Asylwerber in kleinen Einheiten unterzubringen.

Österreich bekennt sich dazu, hilfs- und schutzbedürftige Flüchtlinge aufzunehmen. Die rechtlichen Grundlagen sind RL 2013/33/EU, NÖ Grundversorgungsgesetz, die Grundversorgungsvereinbarung - Art. 15a und die Genfer Flüchtlingskonvention.

Die meisten Asylwerber kommen aus Syrien, Afghanistan, Irak, Pakistan, Somalia oder aus der Russischen Föderation.

70 bis 80 Prozent der Asylwerber sind Einzelpersonen (meist männlich), der Rest sind Familien. Meist handelt es sich um eher jüngere Flüchtlinge, kaum christliche Familien, die es bis nach Österreich schaffen.

Grundsätzlich wird zwischen zwei Versorgungsformen unterschieden: Der organisierten Unterbringung (75%) und der individuellen Unterbringung (25%).

In einer organisierten Unterbringung mit Selbstversorgung versorgen/kochen sich die Asylwerber selbst. Die Asylwerber müssen ca. 4 Monate nach dem gültigen Asylbescheid die Unterkunft wieder verlassen.

Die Asylwerber haben Anspruch auf die vorgesehenen Leistungen der Grundversorgung. In jedem Quartier besteht eine Hausordung, an die er sich zu halten hat. Gegenüber der Grundversorgungsbehörde bestehen diverse Meldepflichten und er hat sich insbesondere dem Asylverfahren zu stellen. Für Kinder besteht Schulpflicht. Asylwerber haben keinen Zugang zum Arbeitsmarkt, sie sind jedoch krankenversichert.

Laut EU-Richtlinie müssen 8 m2 für eine Person und für jede weitere 4m2 Raum zur Verfügung stehen. Pro Person müssen ein Bett, ein Tisch, Kleiderschrank, sowie Heizung, Strom saubere Sanitäranlagen vorhanden sein.

 

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